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Apnoe Mediterranea mit Gerald Nowak und Andreas Kron

Apnoe Mediterranea mit Gerald Nowak und Andreas Kron

Ein paar Tage Urlaub in Rab. Mal abspannen und ein wenig tauchen bei meinem alten Kumpel Andi Kron sind angesagt. Die BegrApnoe Kurs bei Kron Diving, Kampor, Rab, Kroatienüßung in Kampor ist herzlich und ausgelassen. Ein netter Abend mit netten Leuten und vielen Geschichten. Andi erzählt mir von seiner neuen Leidenschaft, dem Apnoetauchen. Die Begeisterung sprüht förmlich aus seinem Gesicht. „Mach doch morgen mit! Ich hab einen Kurs und es sind noch Plätze frei!“, Andi grinst verschmitzt, denn er kennt mich doch all zu gut. Eigentlich wollte ich ja Zeit für die Familie aufbringen. „Oh, ja bitte“, meine Tochter Lucie sitzt mit am Tisch und ist gleich Feuer und Flamme. „Apnoe tauchen wollte ich schon immer richtig lernen“. „Mhh, ja ich weiß“, entgegne ich ihr. Das Tauchen ist für sie ganz nett, aber so ganz ohne Gerätschaft und ohne Schnorchel, das war schon als fünfjährige ihr Ding. Sie ist schon tief getaucht, bevor sie gerade aus schwimmen konnte. Nicht leicht für einen Vater.

So geht es denApnoe Kurs bei Kron Diving, Kampor, Rab, Kroatienn gleich am nächsten Morgen um 9.30 Uhr los. Bewaffnet mit Maske, Schnorchel und Flossen stehen wir vor der Basis. Andi erwartet uns schon. „Na, ihr seid aber euphorisch! Wir haben erst mal ein paar Theorieeinheiten und dafür brauchen wir kein ABC, dafür einen wachen Geist“. Meine Tochter schaut etwas bedröppelt: „Manno, schon wieder lernen. Es sind doch Ferien!“ „Ist ja nicht schwer, glaub mir“, Andi nimmt sie in den Arm. Die Theorie geht gut von der Hand und nach drei Stunden mit kleiner Pause sind wir fertig. Alle Teilnehmer bestehen den anschließenden Test mit Bravour.

Am Nachmittag geht es an den Steg direkt an der Basis. Statisches Tauchen ist angesagt. Bevor es ins Wasser geht, ist erst mal eine Aufwärmeinheit angesagt. Andi erklärt Pranayama und die Zwergfellatmung. Unglaublich, wie viel mehr Luft man in seine Lungen bekommt, wenn man weiß, wie man es richtig macht. Erst die Luft in den Bauch, dann rauf in den Brustkorb. Das mit dem Bauch bekomme ich gleich super hin. Meine Tochter hat da etwas mehr Probleme. Ob es wohl an der fehlenden Grundvoraussetzung bei ihr liegt?

Das statische Tauchen fälltApnoe Kurs bei Kron Diving, Kampor, Rab, Kroatien da doch gleich viel leichter. Mit Stoppuhr bewaffnet bilden wir Zweierteams. Nach festen Regeln wird immer wieder die Luft angehalten, wobei der Buddy überwacht, dass man nicht in Ohnmacht fällt. Beim ersten Luftanhalten an Land hat jeder von uns knapp eine Minute erreicht. Nach allen Übungen und den Anweisungen von Andi, schafft jeder zwei und mehr Minuten. Am Abend gibt es eine fröhliche Apnoerunde, der sich gleich weitere Taucher anschließen. „Morgen geht es ans Tiefentraining“, Andi grinst. „Ich verspreche Euch, dass jeder die zehn Meter schafft! Natürlich nur, wenn ihr keine Ohrenprobleme habt“.

Der nächste Tag steht voll im Zeichen der TIEFE. Motiviert und gut gelaunt geht es mit dem Boot hinaus in die Bucht. Hier gibt es jede Menge Untiefen, so dass es ein leichtes ist, einen perfekten Platz mit genau 10 Metern Tiefe zu finden. Wieder in Zweierteams absolvieren wir die Einweisung und die einzelnen Sicherungsübungen. Lucie braucht nur wenige Anläufe, bevor sie die 10 Meter erreicht. Nach dem Auftauchen, den zwei tiefen Atemzügen und dem obligatorischen O.K. reißt sie die Arme hoch und jubelt. Geschafft, der Level 1 ist ihr sicher, denn auch die 40 Meter Strecke hat sie bereits erfolgreich hinter sich gebracht.

Jetzt heißt es an der Tiefe arbeiten. Am Nachmittag fahren wir eine andere Untiefe an. Hier hat es 15 und 20 Meter. So kann jeder für sich daran arbeiten,Apnoe Kurs bei Kron Diving, Kampor, Rab, Kroatien weiter in die Tiefe vorzustoßen. Immer unter den wachsamen Augen seines Buddys und denen von Andi Kron. Er legt großen Wert darauf, dass sich niemand übernimmt und sich vielleicht die Ohren damit ruiniert. Dennoch schaffen es einige in der Gruppe auch die 15 Meter Marke zu knacken. Zwei sogar über die 20 Meter. So hat Lucie auch einen glücklichen Papa, der nicht nur stolz auf seine Tochter ist. Der Spaß in der Gruppe hat die zwei Tage zu einem besonderen Erlebnis werden lassen, aber vor allem die unglaubliche Ruhe und Kompetenz von Andi. Wir kommen wieder, denn Level 2 wollen wir ja schließlich beide schaffen.

www.kron-diving.com

Eurer Gerald

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