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Auf Darwins Spuren – Marc Stickler erkundet den Galapagos Archipel

Auf Darwins Spuren – Marc Stickler erkundet den Galapagos Archipel

Die Galapagos Inseln, gelegen vor der Küste Ecuadors, ziehen Jahr für Jahr begeisterte Naturliebhaber und Taucher an. Die Besonderheit der Inseln liegt auf der Hand. Es ist die Tierwelt, die man hier hautnah bestaunen kann. So war es für mich als Biologen und Fotografen eine besondere Erfahrung erstmals den Archipel besuchen zu können. Auf den Spuren Charles Darwins sozusagen. Und das Ganze in Verbindung mit einem Auftrag für die Siren Fleet und eine damit verbundene 10-Tages Liveabord Tauchtour. YEAH!

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Die Unterwasserwelt:

Die spektakuläre Unterwasserwelt der Galapagos war durch das Wetterphänomen El Nino und durch die üblich im Jänner und Februar eintretenden Strömungen ein wenig beeinträchtig. Die Wassertemperatur betrug 28-29 Grad. Normal wären es gerade mal 23-24 Grad. Dadurch war es zu warm für das Plankton. Und wo kein Plankton da keine Fische, wo keine Fische da keine Haie. Und somit waren die Hammerhai Sichtungen nicht so üppig wie üblich. Nichts desto trotz war es dennoch atemberaubend. Alleine sich vor Augen zu halten, wo man sich gerade befindet, lässt einen Luftsprünge machen. Und trotz der erschwerten Konditionen (krasse Strömungen; teilweise Thermokline, die eine sehr eingeschränkte Sicht zuließen) bekamen wir viele Tiere, sehr nah zu Gesicht, bzw. vor die Linse. Vor allem die Seelöwen und Pinguine faszinierten mich. Es war obligatorisch mit den Seelöwen unter Wasser zu spielen. Große Schwärme von Makrelen und Gelbflossen-Thunfischen standen an der Tagesordnung, aber auch riesige Schulen von Delfinen und Adlerrochen konnten wir mit begeisterten Augen bestaunen. Oftmals flutete ich die Tauchmaske, einfach aus dem Grund, dass ich mir das Lächeln nicht verkneifen konnte. Highlights unter Wasser waren dann definitiv die Mola Molas, tauchende Kormorane, die uns auf 8m Tiefe begegneten, natürlich die unzähligen Meeresschildkröten und viele verschiedene Haiarten.

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Zu Land:

Durch das späte Entdecken der Galapagos Inseln haben sich die Tiere eine gewisse Inselzahmheit beibehalten. Dadurch kann man sich gemütlich am Strand hinsetzen und warten bis Seelöwen, Iguanas und Co auf einen zukommen (NICHT UMGEKEHRT). Die Seelöwen verbarrikadierten tagsüber dazu noch die Sitzbänke der Stadt (San Cristobal). Ein genialer Anblick. Mit einem Speed Boot kommt man sehr gut von einer Insel zur anderen und man hat hier die Möglichkeit sich Räder zu mieten, um die Inseln auf eigene Faust und völlig gechillt zu erkunden. Spektakuläre Sonnenuntergänge sind auf den Galapagos Inseln garantiert. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. 2 Wochen vergingen wie im Fluge und so hieß es dann zurück nach Lima. Machu Picchu wartet darauf erkundet zu werden…

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Alles liebe,

euer Marc

marcstickler.at

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