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Der Weg zum Freitaucher Teil II

Der Weg zum Freitaucher Teil II

Man hört immer wieder von neuen Instruktoren und neuen Diveleadern im Freediving. Auch Weltmeister gibt es mittlerweile in den verschiedensten Freediving Disziplinen und ein Rekord jagt den nächsten. Doch wie wird man den nun ein Freediver? Um diese Frage zu beantworten gehen wir zurück zum Anfang. Dahin, wo die meisten von uns das Freitauchern mit einem Kurs angefangen haben.

Ich möchte Euch mal so einen Tag beschreiben, wie man zu einem Freediver wird… Hier Teil II

Es ist nun 15 Uhr und wir beginnen mit den dynamischen Übungen oder auch Streckentauchen genannt. Dabei lernen die Kursteilnehmer die verschiedenen Techniken sich unter Wasser mit dem geringsten Kraftaufwand und möglichst hydrodynamisch fortzubewegen, also dem Wasser möglichst wenig wiederstand zu bieten. Dabei kommt es auf die Körperspannung und die verschiedenen Techniken des Flossenschlags an. Wir lernen den Flatterschlag oder auch Kraulbeinschlag bis hin zum Delfinschlag, bei dem der Körper einen fließenden dynamischen Bewegungsablauf hat. Dieser beginnt in den Schultern, breitet sich in einer Wellenbewegung über den ganzen Körper aus, überträgt sich auf die Beine und endet schließlich in den Flossen und lässt uns vorwärts gleiten.

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Die geforderten 30 Meter im Streckentauchen, sind für keinen der Teilnehmer ein Problem. Die Ehrgeizigsten unter ihnen bringen es sogar auf unglaubliche 75 Meter! Und das in einem Anfänger Kurs. Es ist einfach auch für mich immer wieder erstaunlich, wie die einzelnen Kursteilnehmer über sich heraus wachsen UND Bestleistungen erzielen! Es ist nun mittlerweile fast 17 Uhr. Das Highlight für jeden Teilnehmer ist es, wenn er zum Schluss meine Monoflosse ausprobieren kann. Vorausgesetzt, er hat Schuhgrösse 42/43. Sich wie ein Delfin im Wasser zu bewegen, davon hat jeder schon Mal in seiner Kindheit geträumt, denke ich. Wir zeigen eigentlich nur, wie man auf einfache Weise wieder zurück zum Ursprung und zur Natur kommt. Dabei nimmt jeder einzelne Teilnehme das mit auf den Weg, was er für sich am besten findet. Doch das Schönste für mich ist es, in die glücklichen und strahlenden Augen jedes einzelnen Teilnehmers zu schauen und zu sehen, was man in kurzer Zeit erreicht und wie man über sich herauswachsen kann. Mit ein wenig Vertrauen, Entspannung und sich gehen lassen kann man mit einem geringem Aufwand einen riesen Erfolg haben.

„Es war einfach Genial. Unglaublich was man in so kurzer Zeit erreichen kann! Bin gespannt auf den Level 1 Kurs im See. Das Tieftauchen hat mich schon immer fasziniert. Nochmals herzlichen Dank.“ Sven

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Es ist nun 18 Uhr. Mit Stolz darf ich jedem einzelnen Teilnehmer, sein Brevet und seine Urkunde für den bestanden Basic Freediver überreichen! Restlos möchten alle von ihnen im September den aufbauenden Level 1 Freediver dranhängen und dabei alle Übungen im See absolvieren sowie die geforderte Tiefe von 10 Metern erreichen. Dabei sehe ich bei keinem in dieser dynamischen Gruppe ein Problem. Ich freu mich jetzt schon riesig auf den Level 1 Kurs im September.

„Du hast meine Erwartungen übertroffen! Vielen Dank! Und das von Instruktor zu Instruktor! Einfach eine großartige Leistung. Du bist ein super sympathischer Instruktor der, durch sein Wissen und Feuer für das Freediving andere mit sich reisst und ansteckt! Man spürt deine Liebe und Begeisterung für das Freediving! Einfach genial.“ Liebe Grüsse Christian

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