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Freitauchen mit Haien – ein ganz besonderes Erlebnis

Freitauchen mit Haien – ein ganz besonderes Erlebnis

Viele Sporttaucher haben schon oft Haie gesehen und freuen sich über die Begegnungen. Die Mehrheit der Badenden oder Schnorchler erschrecken sich aber fast zu Tode und flüchten, sobald sie einen Hai erblicken. Unsere Firma JBL bietet Aquarien- und Naturfreunden Expeditionen in die Heimatgebiete der Zierfische an, die sie in ihren Aquarien pflegen, um mehr über ihre Lebensräume zu erfahren und so die Pflegebedingungen im Aquarium zu optimieren (www.jbl.de/de/expeditionen ). Je besser die Pflegebedingungen, desto höher die Chance, die Tiere auch zu vermehren und so die Naturentnahmen zu verringern. Daher sind viele Aquarianer schnorchelnd in den Riffen dieser Welt unterwegs und treffen auf Haie. Durch eine jahrelange Freundschaft zu Dr. Erich Ritter und Freitauchweltrekordler Chris Redl kam ein ganz besonderer Hai-Workshop zu Stande: Erlernen der Körpersprache von Haien und freitauchende Interaktionen mit Haien. Die Firma mares war mit im Boot und unterstützte den Hai-Workshop aktiv, denn Chris Redl taucht seit vielen Jahren mit mares Apnoe Equipment. Tagsüber ging es vom Cape Eleuthera/Bahamas zu Tauchspots mit Haigarantie und abends gab es Vorlesungen von Erich über Haie.

Besonders spannend war die Erfahrung, dass die Karibischen Riffhaie wild um das Futter stritten, aber die Taucher, die mitten unter ihnen waren, vollkommen unbehelligt ließen. Das Futter kam aber auch nicht VON den Tauchern, sondern aus einem vom Boot heruntergelassenen Korb. So assoziierten die Haie die Taucher NIEMALS mit Futter, sondern eher als neutrale Objekte im Wasser. Ein Versuch zeigte dies sehr deutlich: Für ein Foto sollte ein Hai Futter aus einer JBL Futterdose nehmen. Selbst als ein frisches Stück Fischfleisch in die offene Dose gelegt wurde, „verstanden“ die Haie nicht, dass sie vom Taucher/Schnorchler Futter bekamen. Erst als das Fischfleisch auf den Rand der Dose gelegt wurde, nahmen die Haie es an.

Unterwasserblitzgeräte waren für die Haie manchmal spannender als das gebotene Futter. Die elektromagnetischen Impulse, die von den Blitzgeräten (Hartenberger 250 TTL) ausgingen, erzeugten bei ihnen extreme Neugier. Vorsichtige Probebisse in das Blitzgerät zeigten, dass sie einmal testen wollten, um was es sich da handelt. Ein Ammenhai war so interessiert, dass er mehrere Minuten hinter dem Blitz herschwamm, als der Taucher sich um die eigene Achse drehte.

Wer Haie nicht aus großer Entfernung, sondern mit Körperkontakt erleben möchte, dem sei ein Hai-Workshop (SharkSchool) von Erich Ritter empfohlen. Seine Erfahrung, die auf über 6000 Tauchgängen mit Haien basiert, gibt er in seiner lockeren und humorvollen Art an die Teilnehmer weiter. Die Kombination mit einem Freitauchlehrgang von Chris Redl war ideal, um die Luftanhaltezeit auf 3-5 Minuten zu steigern und so ohne störende Luftblasen mit den Haien zu interagieren. Und wer die Karibischen Riffhaie zu langweilig findet, kann den Fortgeschrittenen Kurs der SharkSchool besuchen. Da gibt es dann alles mit Tiger und Hammerhaien…

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