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Mares beim 2. Apnea Festival am Walensee in der Schweiz

Mares beim 2. Apnea Festival am Walensee in der Schweiz

Am letzten Wochenende war es endlich wieder soweit, das zweite Apnea Festival in der Schweiz stand auf dem Programm. Für uns hieß es einmal mehr, Sachen packen und ab in die Schweiz. Rene Trost und Nik Linder organisierten ein perfektes Wochenende, das schöner nicht hätte sein können. Unterstützt wurden die beiden von Elisabeth Hummel, die gerade den deutschen Rekord in der Disziplin Free Immersion im See aufstellte und Antonio Kodermann, der bereits die 100m Marke knackte. Somit stand die geballte Freediving Kompetenz das komplette Wochenende als Instructor zur Verfügung.

Da es auch ein Team Mitglied gab, das noch keinerlei Freediving Erfahrung hatte, stand am Freitag neben dem Aufbau erstmal ein Freediving Kurs auf der Tagesordnung.

Über die Theorie natürlich optimal vorbereitet standen wir am See und begannen unsere Atemübungen mit unserem Schweizer Opinion Leader Rene Trost. Da Rene zurzeit weltweit die Nummer 1 der SSI Freediving Zertifizierungen 2015 ist, dachten wir uns, so viel kann der Junge nicht falsch machen und engagierten ihn für unseren Kurs. Schnell wurden wir vom Freediving Virus infiziert und erreichten bereits am Freitag die 15m.

Der Samstag begann mit Nik Linder und einer Pranayama Session. Prana….WAS? Ja genau, diese Frage stellten wir uns auch. Wie wir herausfanden ist dies eine Art von Yoga und sehr nützlich für Freediving. Voll motiviert absolvierten wir über uddiyana bandha und einem speziellen Sonnengruß alle Übungen mit Bravour…zumindest dachten wir das. Laut Rene kann man solche Übungen auch sehr gut im privaten Bereich anwenden (hierzu wollen wir uns nicht näher äußern)

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Endlich ging es wieder ins Wasser und die Tiefenjagd, die am Vortag mit einem Unentschieden innerhalb des Mares Team endete, konnte fortgesetzt werden. Diesmal wurde die 20m Marke geknackt und wir mussten uns mal wieder auf ein Unentschieden bei 25m einigen…Doch es gab ja noch den entscheidenden Sonntag. Natürlich waren ein Großteil der Teilnehmer schon halbe Profis, so dass wir unseren kleinen Wettkampf nur innerhalb des Mares Teams machen konnten.

Bei dem einen oder anderen Bierchen bereiteten wir uns bereits am Samstagabend seelisch und moralisch auf den Sonntag vor, an dem endlich die 30m Marke geknackt werden musste. Dass wir bereits Samstagabend in Top Form waren wussten wir sofort, da zu späterer Uhrzeit auch uddiyana bandha kein Problem mehr darstellte.

Nun war der entscheidende Tag gekommen…Mit Aufwärmübungen unter der professionellen Leitung von Phil Simha starteten wir in den Tag, den manch ein Team Mitglied erst später begann. Nach einigen Warm-Up-Tauchgängen war es dann soweit und die Maximaltiefe musste erreicht werden. Das erste Team Mitglied erreichte mit einer geschickten Streckung, auf die jede Ballerina neidisch gewesen wäre, 31,2 Meter (Anm.d.Red. das Grundblei hing auf 30m). Nun hieß es für den nächsten diese Tiefe zu toppen. Leider konnte kein fairer Wettkampf gewertet werden, da für den zweiten und letzten Kandidaten bereits bei 25m kein Druckausgleich mehr möglich war. Nichtsdestotrotz stehen die 31,2m als neue Mares Hausmarke fest, die mit Sicherheit bald getoppt wird.

Alles in allem war es ein wirklich gelungenes Event, bei dem alle Teilnehmer neben vielen Tipps und Anregungen auch jede Menge Spaß hatten.

Viele Grüße

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