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ROTER TEUFEL

ROTER TEUFEL

Mit dem Red Devil bekommt man von Mares nicht nur einen optischen Leckerbissen, sondern auch ein leichtes, aber limitiertes Reisewing auf den Rücken geschnallt.

Text und Video: Alexander Kaßler

Hier könnt Ihr euch den Ersten Eindruck des RED DEVILs im Video anschauen:

Schön leicht schwebte vor einigen Wochen ein Paket von Mares im Redaktionsbüro ein. Und als schön auffällig rot entpuppte sich der Inhalt. Da ist es also, das neue, ultraleichte Wing von Mares. An wen es sich richtet, macht dann auch gleich der Schriftzug auf der Begurtung klar: an fortgeschrittene Taucher, was das »XR« (Extended Range) klarstellen soll. Ganz ehrlich lieber Hersteller: Vergiss es. Das ist auch was für »Normalos«.

 

Nur weil es ein Wingjacket ohne jeglichen Integrationsluxus (in puncto Bleitaschen) ist, einen Schrittgurt hat und keine Polsterungen an den Schultergurten, würden wir die Käuferschaft nicht derlei eingrenzen. Im Gegenteil. Hier wird bewiesen, dass es Sinn ergeben kann, sich mit einem Wingjacket zu versenken und das gleich aus mehreren Gründen: An erster Stelle steht hier die Leichtigkeit. So fühlt man sich mit dem Jacket fast schon nackt, weil man es nicht wirklich merkt. Man hat die völlige Bewegungsfreiheit im Frontbereich, erreicht jeden Winkel des eigenen Ichs, was auch für den Schnellablass gilt, der rechts- oder linksseitig aktiviert werden kann (Blindstopfen an der jeweils anderen Seite vorhanden). Zur Montage der Flasche gibt es zwei Gurtbändern, die ebenfalls zugunsten der Leichtbauweise mit Alu-Schnallen versehen sind. Aluminium ist auch das Material der D-Ringe, von denen es sechs Verstellbare gibt (zwei gekröpft). Optisch wie auch funktional ist die Backplate durch Ausfräsungen nochmals zum Leichtgewicht geworden und bietet so aber auch zig Befestigungsvarianten für Karabiner samt Zusatzausrüstung. Einziger Kritikpunkt: Die Bauchgurtschnalle wird überarbeitet, da sie sich (materialbedingt) verbiegen lässt.


Im Wasser ist das Red Devil dann wieder »unsichtbar«, man merkt es nicht. Dafür sorgt auch die Donut-Blase, da sie bauartbedingt dafür Sorge trägt, dass es keinen einseitigen Lufteinschluss gibt. Tolles Tauchen mit einem tollen, leichtem Jacket – so unser Fazit nach fünf Tauchgängen. Dank seiner robusten 1200-Denier-Außenhülle sollte dem Red Devil auch eine lange »Lebenszeit« beschert sein. Einsatzbereiche sind alle Monoflaschen- Tauchgänge nah und vor allem fern. Wer dann doch »fortgeschrittener« mit Doppelflasche tauchen will, kann die rote Blase durch eine größere ersetzen.

 

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