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Sternschnuppen kommen von rechts

Sternschnuppen kommen von rechts

Nik Linders Flying Circus, mit dem Gorilla, der Kobra und dem brüllenden Löwen waren zu Gast in der Türkei. Dieses Jahr hatte ich das große Vergnügen zwei Wochen auf der Okyanus zu verbringen. Ein türkisches Gület. Also ein, auf traditionelle Weise gebautes Holzschiff, welches segelnd oder  mit Motor von „A“ nach „B“ schippert.

Es waren zwei Einwöchige Touren. Die erste Gruppe bestand überwiegend aus Wiederholungstätern, also Teilnehmern aus dem letzten Jahr. In der zweiten Woche sehr viele Neulinge + einige zwei Wochen Gäste. Wiedermal waren wir uns einig, dass die Zusammensetzung der Gruppen perfekt war und die Gruppe wunderbar miteinander klar kamen.

Das ganze fand in der türkischen Agäis um Mamaris statt. Eine tolle Gegend mit Bergen, Ziegen, bewucherten Hängen und ruhigem und tiefem Wasser. Ideal für unsere zwei Törns „Freediving und Segeln“ in der Türkei. Fast immer übernachteten wir in kleinen Buchten und liegen dort alleine vor Anker. Jeder hat eine halbe Doppelkabine, doch fast ausnahmslos übernachten alle an Deck und schauen sich zum Einschlafen die Sterne an.

Um 6 Uhr ist die Nacht um und es gibt Tee und Kaffee, danach folgt eine halbe Stunde Pranayama und Stretching, im Anschluss ein kleines Frühstück bestehend aus Müsli und Früchten, dann geht es zum Tieftauchen an der Boje. Getaucht wird an drei Bojen „Holidayboje“ – Max Tiefe 24m, die Retroboje ( wegen dem used look ) mit einer Tiefe von Max 34m und die VDST Boje – weil dort sehr häufig VDST Tauchlehrer zu finden waren mit 50m Tiefe ( und ich dachte immer es heißt 30m sind genug 😉 ). Nach dem Tieftauchen Brunch und dann zwei Stunden Entspannung an Deck oder Schnorcheln oder Kayak fahren oder schwimmen, oder vom Boot springen, oder, oder, oder ….

13:30 gibt es wieder ein Briefing, dann Stretching und dann geht es wieder an die Boje oder wer mag zum freien Tauchen am Riff. Nach einem Kaffee Break geht es entweder wandern an Land oder in einen kleinen Hafen zum Kaffee trinken oder zum Schnorcheln. Beeindruckend war wieder das ruhige, klare und tiefe Wasser. Fast alle konnten ihre Leistungen verbessern und ihre Kurse abschließen.

Abends nach dem Essen haben wir oft die Zeit damit verbracht um vorne am Bug auf dem Rücken liegend Sternschnuppen zu suchen. Wir hatten tatsächlich zwei Teilnehmer dabei, die noch nie eine gesehen hatten und extrem motiviert waren, das jetzt zu ändern :

Alena : „Hey das ist aber schwierig, ich kann ja nicht gleichzeitig den ganzen Himmel anschauen und wenn ich dorthin schaue, dann kommt vielleicht auf der anderen Seite eine.“

Nik : „Schau nach rechts, Sternschnuppen kommen meistens von rechts.“

…..11 Minuten später

Daniel : „Hey da war doch eine….“

Kathi : „Hab ich auch gesehen.“

Daniel : „Die kam aber von oben nach unten.“

Alena : „Naja von unten nach oben ergibt auch keinen Sinn.“

So vergingen unsere nächtlichen tiefgründigen Gespräche und wir konnten tatsächlich alle unsere Sternschnuppen sehen und unsere Wünsche in das Universum schicken, zum Teil wurden die Wünsche schnell erfüllt.

nik-linder-tuerkei-2016-alena-zielinski-40Es waren sehr kurzweilige zwei Wochen, voller Highlights mit so vielen lustigen Situationen, die schwer sind alle wieder zu geben. Wir haben sehr viel gelacht, toll gegessen, unvergessliche Tauchgänge gemacht und Hammer Erlebnisse geteilt. Vielleicht macht ihr selbst mal mit bei so einer Tour – die Tour auf der Okyanus wird es auch 2017 wieder geben.

Euer Nik!

 Checkt mal die Webseite www.nikolaylinder.de

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Ein Kommentar to “Sternschnuppen kommen von rechts”

  1. […] Auch lesenwert: Niks Blogeintrag für die Firma Mares, der mit meinen Fotos bestückt ist und mit einer sehr amüsanten Geschichte der Reise: Sternschnuppen kommen von rechts […]

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