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Tauchcomputer – Die Qual der Wahl

Tauchcomputer – Die Qual der Wahl

Neben dem eigenen ABC Equipment ist der Tauchcomputer einer der Ausrüstungsgegenstände, die häufig zu Beginn der Taucherlaufbahn gekauft werden. Der Markt ist riesig, das Angebot vielfältig und die Geräte in Funktionsumfang und Features kaum zu überblicken.

Mit oder ohne Gasintegration (Schlauch oder Funk?), Luft und Nitrox, 1,2,3,… Gasgemische oder gar Trimix? Segment-, Pixel-Matrix oder Farbdisplay, Uhrenformat oder großes Display, Akku oder Batterie, usw.?

Eine grundsätzliche Empfehlung gibt es nicht, da hier die persönlichen Vorlieben ausschlaggebend sind. Vor dem Computerkauf sollte man sich im Klaren darüber sein, welche Tauchgänge man mit dem Gerät machen möchte und wie man sich die eigene taucherische Zukunft vorstellt.

Für den Urlaubstaucher spielen vor allem Batterielaufzeit, geringes Gewicht und Nitroxfähigkeit eine Rolle. Die meisten der modernen Tauchcomputer können i.d.R. mit Luft oder Nitrox rechnen. Zusätzlich können einige Modelle mehrere Nitroxgemische, z.B. zur beschleunigten Dekompression, berechnen. Gaswechsel oder mehrere Gasgemische werden vornehmlich beim technischen Tauchen durchgeführt bzw. benötigt. Wer sich also zukünftig in Richtung des technischen Tauchens orientieren möchte (oder zumindest die Option offen halten will), sollte darauf achten, ob der Tauchcomputer mehrere Gasgemische berechnen kann.

Mares Puck Pro

Für den Urlaubstaucher ist ein zusätzlicher Nitroxmodus in den meisten Fällen ausreichend.

Wer regelmäßig im Kaltwasser bzw. den heimischen Seen unterwegs ist, sollte vor allem auf Ablesbarkeit und Helligkeit des Displays Wert legen. Bei schlechten Sicht- & Lichtverhältnissen können eine helle Hintergrundbeleuchtung und ein übersichtliches Display den Tauchgang deutlich komfortabler gestalten. Wer zur Verkürzung von etwaigen Deko-Zeiten zusätzlich ein oder mehrere Sauerstoffgemische mitführt, ist bei einem Computer, der 1-3 Gase berechnen kann, auf der sicheren Seite.  Ein weiterer wichtiger Punkt stellt hier auch die Bedienbarkeit der Tasten mit Handschuhen dar.

Test Computer

Optionale Features wie ein elektrischer Kompass, Anzeige von Tauchplatzkarten, Logbuch mit Profilansicht usw. ergänzen den normalen Funktionsumfang eines Tauchcomputers.

Für die Freitaucher gibt es ebenfalls spezielle Computer. Obwohl viele „normale“ Tauchcomputer über einen Bottom-Timer Modus verfügen, unterscheiden sich Apnoe Computer hinsichtlich der Tastrate der Umgebungsvariablen sowie der Empfindlichkeit auf Umgebungsveränderungen gegenüber einem herkömmlichen Tauchcomputer. Die Tiefe wird in kürzeren Zeiträumen erfasst, wodurch das Tauchprofil feiner aufgelöst und geloggt werden kann. Zusätzlich können Tiefen- und Zeit-Alarme gestellt werden.

Mehr zu unseren Computern unter http://www.mares.com/products/computers/arm-computer/?region=de

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